Die ersten Tage

Jetzt hat sich dein Stubentiger bereits an seine neue Umgebung gewöhnt. Katzen sind sehr konservative Tiere, sie mögen es daher überhaupt nicht, wenn bestimmte Gewohnheiten abrupt geändert werden. Sowohl der Futternapf, als auch der des Katzenklos sollten einen fixen Platz haben.

Sicher hast du deiner Katze bereits einen Namen gegeben. Du gewöhnst deinen Schmusetiger am besten mit kleinen Leckerbissen daran und mit jeder Menge Streicheleinheiten. Verbinde mit dem Rufen des Namens ausschließlich positive Erlebnisse. Daher solltest Du deiner Katze nicht gerade eine Wurmpaste verabreichen, wenn sie freudestrahlend auf dich zugelaufen kommt.

Es versteht sich von selbst, dass du deine Katze niemals schlagen, treten oder sonst irgendwie gewaltsam "bestrafen" sollst. Schrei deine Katze auch niemals an, damit erreichst du nur, dass sie sich vor dir fürchtet. Du kannst eine Katze nicht wie einen Hund "erziehen" und zwingen kannst du deine Samtpfote zu gar nichts. Allerdings kannst du deine Katze beinahe zu allem "überreden", wenn du es richtig anstellest.
Erziehung wird am erfolgreichsten spielerisch vermittelt, lass dir etwas einfallen ...

Normalerweise sind Katzen sehr saubere Tiere, aber ab und an kann schon mal ein Malheur auf dem Teppich passieren. Du darfst deine Katze NIEMALS dafür bestrafen, vor allem aber NIEMALS mit der Nase hinein tunken! Erstens kann die Katze den Zusammenhang nicht verstehen, sie würde nur scheu und ängstlich werden. Zweitens liegt der Fehler vielleicht gar nicht an ihr. Ist das Klo frei zugänglich, hast du irgendetwas "verändert", hat die Katze vielleicht Durchfall, oder hat sie sich aus irgendeinem Grund furchtbar erschreckt?

War das Klo auch wirklich sauber, denn viele Katzen weigern sich eine schmutzige Toilette zu benutzen.