§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
§ 2 Zweck und Ziel
§ 3 Gemeinnützigkeit
§ 4 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes
§ 5 Mitglieder
§ 6 Rechte der Mitglieder
§ 7 Pflichten der Mitglieder
§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 9 Vereinsorgane
§ 10 Die Generalversammlung
§ 11 Der Vorstand
§ 12 Aufgaben des Vorstandes
§ 13 Rechnungsprüfer
§ 14 Kooptierung von Vorstandsmitgliedern
§ 15 Auflösung des Vereins


§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Tatzenhilfe" und hat seinen Sitz in 9871 Seeboden.
Sein Wirkungsbereich umfasst Österreich.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Ziel

Zweck des Vereines ist die Förderung des Tierschutzes, insbesondere des Katzenschutzes.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

die Rettung unerwünschter Katzenbabys, hauptsächlich von bäuerlichen Anwesen, die der Kastrationspflicht des Österreichischen Tierschutzgesetzes nicht unterliegen sowie die Kastration der Mutterkatzen

die Erstversorgung eventuell erkrankter Katzen und gegebenenfalls Unterbringung auf einer Pflegestelle

die Befreiung dieser Tiere von Parasiten und nötigenfalls die Unterziehung tiermedizinischer Versorgungen

die Vermittlung dieser Tiere an ausgesuchte Plätze, wobei die Website des Vereins www.tatzenhilfe.com als Vermittlungsplattform dienen soll

die Weitergabe von Informationen bezüglich Kastration, Haltung, Pflege und Ernährung von Katzen sowie die Förderung von tierfreundlichem Gedankengut

Schutz dieser Tiere vor Quälereien, Misshandlungen, mutwilligen Tötungen, nicht artgerechter Behandlung und Haltung und gegebenenfalls die Anwendung rechtlicher Schritte

Kastrationsprojekte für heimatlose Streunerkatzen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet. Die Mittel des Vereines dürfen nur für die in den Statuten bestimmten, gemeinnützigen Zwecke verwendet werden. Ausgaben im Zusammenhang mit der Vereinstätigkeit können erstattet werden. Insbesondere erstattungswürdig sind u.a. Ausgaben für veterinärmedizinische Präparate, Aufzuchtsmittel, Werbemittel, Kosten für Benzin, Ausgaben im Zusammenhang mit der Bereitstellung und Wartung der Website etc.

§ 4 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Die Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes werden aufgebracht durch:

Schutzgebühren
Mitgliedsbeiträge der fördernden Mitglieder
Spenden
Eventuelle Subventionen, Geschenke oder sonstige Zuwendungen.

Eventuelle Büchsenspenden dürfen nur in Gegenwart von 2 Vorstandsmitgliedern geöffnet werden und ist über die Spende ein entsprechender Kassenbeleg zu erstellen.

§ 5 Mitglieder

ordentliche Mitglieder
fördernde Mitglieder
Ehrenmitglieder

Ordentliche Mitglieder des Vereines können physische (ab dem vollendeten 16. Lebensjahr) oder juristische Personen sein, welche ihre Aufnahme durch Willensäußerung entweder über den Antrag zur Mitgliedschaft per Online-Formular oder mündlich bekundet haben. Die Aufnahme dieser Mitglieder in den Verein erfolgt über Beschluss des Vorstandes nach vorliegendem Antrag, kann aber ohne Angabe von Gründen schriftlich (postalisch mittels eingeschriebenem Brief oder auf elektronischem Weg) abgelehnt werden. Ordentliche Mitglieder haben keinen Mitgliedsbeitrag zu entrichten, da diese den Verein durch aktive, unentgeltliche Vereinsarbeit unterstützen.

Fördernde Mitglieder des Vereines können sowohl physische als auch juristische Personen werden, welche ihre Aufnahme durch Willensäußerung entweder über den Antrag zur Mitgliedschaft per Online-Formular bekundet haben und die Ziele des Vereines durch finanzielle Zuwendungen bzw. durch den vom Vorstand festgelegten jährlichen Mitgliedsbeitrag unterstützen. Sie werden vom Vorstand aufgenommen.

Ehrenmitglieder sind physische oder juristische Personen, die sich im besonderen Maß zur Erreichung der Vereinsziele verdient gemacht haben. Die Ernennung erfolgt über Beschluss des Vorstandes.

Von der Mitgliedschaft ausgeschlossen sind Personen, die Katzen unregistriert oder hauptberuflich züchten, vertreiben oder gegen die Richtlinien des Österreichischen Tierschutzgesetzes verstoßen. Von der Mitgliedschaft ausgeschlossen werden ebenfalls Personen, die Katzen zum Zwecke des Wiederverkaufs erwerben.

§ 6 Rechte der Mitglieder

Jedes Mitglied hat das Recht, im Rahmen der Statuten an allen Veranstaltungen und Versammlungen des Vereines teilzunehmen. Den Mitgliedern steht im Rahmen der Statuten Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung zu, das aktive Wahlrecht sowie das Recht auf Antragstellung steht jedoch ausschließlich den ordentlichen und fördernden Mitgliedern des Vereines zu, Ehrenmitglieder haben lediglich beratende Stimme auf der Mitgliederversammlung. Mitgliedsrechte sind nicht übertragbar, Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Mitgliedsrechte bildet die Erfüllung aller Verpflichtungen dem Verein gegenüber.

§ 7 Pflichten der Mitglieder

Sämtliche Mitglieder haben die Interessen und Ziele des Vereins voll zu wahren und zu fördern. Die Satzungen und Ziele des Vereines sind für alle ordentlichen Mitglieder verbindlich.

Ordentliche Mitglieder verpflichten sich, die Ziele des Vereines durch aktiven Einsatz zu fördern. Ordentliche Mitglieder, die Pflegestellen zur Verfügung stellen, verpflichten sich, mindestens einmal pro Jahr zumindest ein Kitten aufzunehmen, um zu gewährleisten, dass die Mitgliedschaft keine Zweckmitgliedschaft darstellt. Ebenso verpflichten sich Pflegestellen, sich an die vom Vorstand beschlossenen Pflegerichtlinien zu halten.

Fördernde Mitglieder verpflichten sich zur Zahlung des vom Vorstand beschlossenen jährlichen Mitgliedsbeitrages. Bei Antragstellung ab dem 01.11. eines jeden Geschäftsjahres reduziert sich der Beitrag für das laufende Jahr auf die Hälfte. Späteste Zahlungsfrist für den jährlichen Mitgliedsbeitrag ist der 01.03. eines jeden Geschäftsjahres. Erfolgt der Antrag auf fördernde Mitgliedschaft per Online-Formular, ist der Eingang des Mitgliedsbeitrags auf dem Vereinskonto für den Beginn der Mitgliedschaft maßgeblich. Die Mitgliedsrechte ruhen bei Verzug der Beitragszahlung, sofern keine schriftliche Stundung durch den Vorstand vorliegt. Verzug tritt ein, wenn innerhalb von vier Wochen nach Fälligkeit keine Zahlung erfolgt ist. Ein Verzug von 6 Monaten hat automatisch den Ausschluss zur Folge. Der Beitrag für das gesamte Jahr und/oder fällige Gebühren stehen dem Verein dennoch zu. Bei Beendigung der Mitgliedschaft während des laufenden Geschäftsjahres erfolgt keine anteilsmäßige Rückerstattung.

Den Mitgliedern wird es zur Pflicht gemacht, alles zu unterlassen, was dem Ansehen des Vereines abträglich sein könnte.

Der Vorstand des Vereines verpflichtet sich, die Angaben der Mitglieder absolut vertraulich zu behandeln, sich anderen Mitgliedern gegenüber kameradschaftlich zu verhalten und den Verein bei der Vorbereitung von Pflegeplätzen und sonstigen vereinsfördernden Maßnahmen unentgeltlich zu unterstützen.

Ausgeschiedenen Mitgliedern steht keine Vergütung der geleisteten ehrenamtlichen Tätigkeit zu. Ebenso verpflichten sich die Mitglieder, dasjenige, das sie dem Verein im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Mitarbeit zur Verfügung gestellt haben, dem Verein nach Beendigung des Mitgliedsverhältnisses zu überlassen.

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch

Austritt
Tod oder
Ausschluss.

Der Austritt eines Mitgliedes kann jeweils zum Ende eines jeden Quartales erfolgen und ist dem Vorstand schriftlich (postalisch mittels eingeschriebenem Brief oder auf elektronischem Weg) mindestens 3 Monate im Vorhinein anzuzeigen.

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen bei

Verfehlung in der Tierhaltung
Verstößen gegen die Satzung
Verstößen gegen sonstige von der Mitgliederversammlung oder dem Vorstand beschlossenen Bestimmungen oder Anordnungen
vereinsschädigendem Verhalten.

Der Ausschluss eines Mitgliedes muss durch den Vorstand mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Gegen den Beschluss des Vorstandes, der dem ausgeschlossenen Mitglied schriftlich (postalisch mittels eingeschriebenem Brief oder auf elektronischem Weg) mitzuteilen ist, steht diesem das Rechtsmittel der Berufung an die Generalversammlung zu, welches innerhalb eines Monats ab Zustellung des Beschlusses, gleichfalls schriftlich (postalisch mittels eingeschriebenem Brief oder auf elektronischem Weg) an den Verein zu richten ist. Die nächstfolgende Generalversammlung entscheidet endgültig und unanfechtbar. Bis zur Entscheidung durch die Generalversammlung ruhen die Mitgliedsrechte.

§ 9 Vereinsorgane

Organe des Vereines sind

die Generalversammlung
der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

Präsident
Vizepräsident
Kassier (Stellvertreter)
Schriftführer (Stellvertreter)

§ 10 Die Generalversammlung

Die ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt und ist durch den Vorstand einzuberufen. Die Einladung zur Generalversammlung hat mindest vier Wochen vor deren Durchführung zu erfolgen und hat den Zeitpunkt, den Versammlungsort, den Beginn und die Tagesordnung zu enthalten. Sie ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist die Generalversammlung nicht beschlussfähig, so findet eine halbe Stunde später, am gleichen Ort mit der gleichen Tagesordnung eine zweite Generalversammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig ist. Anträge an die Generalversammlung müssen bis spätestens 14 Tage vor deren Abhaltung beim Verein schriftlich (postalisch mittels eingeschriebenem Brief oder auf elektronischem Weg) eingebracht werden.

Die Befugnisse der ordentlichen Generalversammlung umfassen:

Feststellung der Stimmberechtigten und der Beschlussfähigkeit
Erstattung der Tätigkeitsberichte der Präsidenten und des Kassiers
Wahl des Vorstandes
Ernennung von Ehrenmitgliedern
Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes
Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder
Beschlussfassung über Berufung von ausgeschlossenen Mitgliedern
Beschlussfassung über Statutenänderungen.

Die Beschlüsse der Generalversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt, Stimmenthaltungen werden den ungültigen Stimmen zugezählt. Die Feststellung der Abstimmungsergebnisse geschieht durch mindestens zwei vom Vorsitzenden bestimmten Stimmenzähler. Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen oder in besonderen Fällen mit Stimmzettel, wenn dies ¼ der anwesenden Stimmberechtigten verlangt. Die Beschlüsse der Generalversammlung sind in einem Protokoll festzuhalten.

Die Beschlussfassung über Statutenänderungen bedarf der 2/3 Mehrheit.

Eine außerordentliche Generalversammlung ist einzuberufen, wenn:

der Vorstand dies in dringenden Fällen beschließt oder mindestens 3 Vorstandsmitglieder dies fordern
dies von mindestens einem Zehntel der antragsberechtigten Mitglieder - unter Angabe von Gründen - gefordert wird.

Sie ist innerhalb von 8 Wochen nach Einlangen des Begehrens einzuberufen. Für die Einladung und Abwicklung der außerordentlichen Generalversammlung gelten sinngemäß die Bestimmungen der ordentlichen Generalversammlung. Die Tagesordnung hat sich jedoch ausschließlich mit jenen Punkten zu befassen, welche zu ihrer Einberufung geführt haben.

§ 11 Der Vorstand

Der Vorstand ist das geschäftsführende Organ des Vereines und hat den Verein nach außen zu vertreten.

Der Vorstand setzt sich zusammen wie folgt:

Präsident

Vizepräsident

Kassier (Stellvertreter)

Schriftführer (Stellvertreter)

Der Vorstand ist für die laufenden Vereinsgeschäfte zuständig und hat die Aufgabe, die Beschlüsse der Generalversammlung zu exekutieren. Dem Vorstand obliegt die Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen, Schutzgebühren und Abgaben, die Genehmigung des Jahresbudgets, die authentische Interpretation der Statuten, die Aufnahme und Streichung von Mitgliedern, die Erlassung von Pflegerichtlinien, die Verfassung von Schutzverträgen, die Zuteilung von Pflegekatzen auf die Pflegestellen, die Festsetzung von Rahmenrichtlinien und Kosten für Kastrationsprojekte, die Verwaltung des Vereinsvermögens, die Kooperation mit anderen Verbänden, Organisationen und Behörden sowie die Betreuung aller dem Verein angehörenden Mitglieder.

Der Vorstand ist in Anwesenheit des Präsidenten oder seines Stellvertreters, dem Kassier oder einer seiner Stellvertreter und dem Schriftführer oder seines Stellvertreters beschlussfähig. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Vorstandssitzungen werden vom Präsidenten einberufen und geleitet und finden mindestens einmal jährlich statt.

Die Mitglieder des Vorstandes werden für zwei Jahre gewählt. Auf jeden Fall dauert die Funktionsperiode bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.

Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.

Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme; übt ein und dieselbe Person mehrere Vorstandsfunktionen gleichzeitig aus, so besitzt sie trotzdem nur einen Sitz und eine Stimme.

Vorstandsmitglieder können je zu Ende eines jeden Quartales mindestens 3 Monate im Vorhinein schriftlich (postalisch mittels eingeschriebenem Brief oder auf elektronischem Weg) ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.

§ 12 Aufgaben des Vorstandes

Dem Präsidenten obliegt die Vertretung des Vereins, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und Ämtern. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand und hat dafür Sorge zu tragen, dass alle Beschlüsse der Vereinsorgane ordnungsgemäß durchgeführt werden und kann auch unter eigener Verantwortung Anordnungen treffen, wobei diese jedoch der nachträglichen Zustimmung durch die zuständigen Vereinsorgane bedürfen.

Der Vizepräsident vertritt den Präsidenten im Verhinderungsfall. Ist auch dieser verhindert, so wird der Präsident von dem an Jahren ältesten Vorstandsmitglied vertreten, wobei jedoch eine Vertretung durch den Kassier oder dessen Stellvertreter nicht möglich ist.

Der Kassier oder in dessen Verhinderung sein Stellvertreter, ist für die buchhalterischen Funktionen des Vereines verantwortlich. Ihm obliegen die den gesetzlichen Erfordernissen entsprechende Buchführung sowie der Rechnungsabschluss; ebenso hat er die widmungsgemäße Verwendung von Beiträgen, Schutzgebühren, Spenden und Subventionen zu überwachen.

Der Schriftführer oder in dessen Verhinderung sein Stellvertreter, hat für die Führung der Protokolle bei Sitzungen der Vereinsorgane zu sorgen. Er ist für die Archivierung der Vereinsdokumente und die Registrierung des gesamten Schriftverkehrs verantwortlich.

Alle Mitglieder des Vorstandes sind zur Ausübung ihrer Funktion und zur Verschwiegenheit über die ihnen in Ausübung ihrer Funktion bekannt gewordenen Tatsachen verpflichtet.

Übt ein Vorstandsmitglied seine Aufgaben ohne Angabe von Gründen nicht ordnungsgemäß aus oder bleibt innerhalb eines Jahres Vorstandssitzungen zweimal unentschuldigt fern, kann es vom Vorstand seiner Funktion enthoben werden. Für die Funktionsenthebung ist eine Dreiviertelmehrheit der Stimmen im Vorstand erforderlich.

§ 13 Rechnungsprüfer

Zum Zwecke der Überprüfung der finanziellen Gebarung des Vereines sowie des jährlichen Rechnungsabschlusses werden mindestens zwei Rechnungsprüfer von der Generalversammlung gewählt. Diese Rechnungsprüfer müssen ordentliche Mitglieder des Vereines sein, dürfen aber nicht gleichzeitig Vorstandsmitglieder sein. Die Rechnungsprüfer haben das Prüfungsergebnis der Generalversammlung innerhalb des Geschäftsjahres mitzuteilen, im Falle der Notwendigkeit Bericht dem Vorstand zu erstatten.

§ 14 Kooptierung von Vorstandsmitgliedern

Grundsätzlich können Funktionäre während des Geschäftsjahres kooptiert werden. Eine Kooptierung ist grundsätzlich von der nächstfolgenden Generalversammlung durch Abstimmung zu bestätigen. Ausgenommen von der Kooptierung ist die Funktion des Präsidenten. Bei seinem Ausscheiden führt der Vizepräsident die Geschäfte. Bei der nächstfolgenden Generalversammlung ist sodann ein neuer Präsident zu wählen.

§ 15 Auflösung des Vereins

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung mit ¾-Mehrheit beschlossen werden. Über das Vermögen des Vereins entscheidet die auflösende Generalversammlung, es darf jedoch ausschließlich an eine anerkannte gemeinnützige Tierschutz-Organisation übereignet werden. Die letzte Vereinsleitung hat die freiwillige Auflösung der zuständigen Vereinsbehörde anzuzeigen.